15. Kreismeisterschaft Ahrweiler
für Männerballette am 08.02.2004

Westfälischen Rundschau vom 13.02.04

Stefan Kuhn, Burkhard Kiesenbauer, Jürgen Eibach, Axel Waldrich, Wolfgang Specht sowie Thomas Mäurer, Ewald Marini, Roger Nies, Hartmut Kreutz, (Michael Koppmeier und Mike Belz nicht im Bild) belegten den 3. Platz.
Hervorragende Stimmung bei der Meisterschaft der Männerballette
Holzhausener "Tanzmariechen" in Ahrweiler erneut auf dem dritten Platz

Burbach-Holzhausen. mehr als fünfhundert Besucher sorgten für eine hervorragende Stimmung bei den Kreismeisterschaften der Männerballette in Ahrweiler. Und mit von der Partie waren auch diesmal wieder die "Tanzmariechen" des Holzhausener Turnvereins.

Die Ballettratten aus dem Hickengrund erlebten hier eine Stimmung, "wie es sie wohl nur im Rheinland gibt." Die Männertanzgruppe des TV Holzhausen war zum dritten Mal in Folge wieder mit Bus und großem Fanclub angereist, um den begehrten Pokal mit in den Hickengrund zu bringen.

Elf Männertanzgruppen - überwiegend aus rheinischen Gefilden - präsentierten ihre Tänze einem begeisterungsfähigen Publikum. Die überwiegend fernsehreifen Darbietungen strotzten vor Ideen und Kreativität. Wertvolle, professionell gestaltete, Kostüme und artistische Showeinlagen machten es der Jury nicht einfach ein gerechtes Urteil zu fällen.

Die Jungs aus dem Hickengrund konnten diesmal mit einer Hawaiishow glänzen. Mit flackernden Flammen in Kokosnüssen, schwarzen Langhaarperücken, Blumenschmuck und "heißen" Baströckchen ging es auf die Showbühne. Mit brennendem Limbostab und eine tolle Abschlusspyramide beeindruckten sie Jury und Publikum. In Sekunden zogen sie sich unter einem Riesensprungtuch auf der Bühne um und es folgte ein fetziger Beach-Boy-Tanz auf der Musik "Surfen auf dem Baggersee".

Vielleicht verhinderten die schlecht rasierten Beine und Oberkörper der Hickengrunder Hawaii-"Mädels" bessere Platzierung. Zufrieden konnte aber Coach Roger Nies den Pokal für den dritten Platz im "Karnevalistischem Ausdruck" entgegennehmen. Genauso wichtig war aber wohl das große Fresspaket, das auf der Heimreise verzehrt wurde.